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2 TORE NACH 3 MINUTEN

Wilde Anfangsphase, aber kein Sieger bei WSG – WAC

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Beim Bundesliga-Spiel zwischen der WSG Tirol und dem Wolfsberger AC klingelte es bereits in den ersten drei Minuten zweimal, danach blieben die großen Highlights allerdings aus. Die Partie endete 1:1.


Die WSG Tirol ist auch nach ihrem sechsten Pflichtspiel der Saison, dem vierten in der Fußball-Bundesliga, ungeschlagen. Die Tiroler erreichten am Sonntag gegen Cupsieger WAC, der drei Tage zuvor noch das Europacup-Aus bei Omonia Nikosia zu verkraften hatte, ein 1:1. Die beiden Tore fielen in den ersten drei Minuten. Markus Pink brachte den WAC in Innsbruck in Führung (2.), Benjamin Böckle gelang der Ausgleich (3.). Die Gäste aus Wolfsberg sind nun drei Pflichtspiele sieglos.

Bild: GEPA

WSG-Trainer Philipp Semlic setzte in der vierten Ligapartie zum vierten Mal auf seine gewohnte Startformation. WAC-Coach Dietmar Kühbauer änderte die seine nach 120 Minuten und einem verlorenen Elfmeterschießen im Conference-League-Play-off auf Zypern an fünf Positionen. Das neue Sturmduo bildeten wegen des bevorstehenden Abganges von Thierno Ballo zum englischen Zweitligisten Millwall Markus Pink und Angelo Gattermayer.

Das Spiel begann furios. WSG-Kapitän Valentino Müller verlor nach etwas mehr als 100 Sekunden knapp außerhalb des eigenen Strafraums den Ball an Dejan Zukic. Markus Pink, mit seinem über das Tor geschossenen Elfmeter am Donnerstag in Nikosia noch der Unglücksrabe, ließ sich nicht zweimal bitten. Der WSG gelang postwendend der Ausgleich. Nach Pass von Thomas Sabitzer traf die vom WAC kaum attackierte Rapid-Leihgabe Böckle zwischen die Beine von Fabian Wohlmuth ins lange Eck.

Wenig klare Torszenen
Die Tiroler waren in einem offenen Spiel bei schwierigen Platzverhältnissen vor 1.785 Zuschauern die etwas gefährlichere Mannschaft. Tobias Anselm verfehlte in Bedrängnis das kurze Eck (14.), auch Verteidiger Jamie Lawrence schoss nach einem energischen Vorstoß knapp daneben (35.). Nach Seitenwechsel scheiterte Böckle nach einem Müller-Zuspiel (49.), ein Kopfball von Marco Boras nach einem Corner verfehlte sein Ziel knapp (53.).

Der WAC fand im Lauf der zweiten Hälfte etwas besser in die Partie, erspielte sich aber keine klaren Torchancen. Erst in der Nachspielzeit musste WSG-Goalie Adam Stejskal gegen David Atanga eingreifen (93.). Schon in der Vorsaison hatten die Wolfsberger keines der beiden Saisonspiele gegen die WSG gewonnen. Für die Wattener sind acht Punkte aus den ersten vier Bundesliga-Spielen die beste Ausbeute der Clubgeschichte. Sie schoben sich in der Tabelle vorübergehend auf Rang vier. Der WAC geht als Sechster in die Länderspielpause.


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